Koda Kumi W Face -outside- und -inside- [CD Only]

Double Face – in diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem neuen Album von Koda Kumi:D

Vorweg; Ich bin keine „Musikexpertin“ – zudem stellt dieser Eintrag meine Meinung da 🙂

Nachdem Kumi uns nun über ein Jahr warten lies, war es am 08.03.2017 endlich soweit; Kumi veröffentlichte nicht nur ein – nein, sogar zwei Alben!; W Face (aussprache; Double Face) in einer -inside- und -outisde- Variante. Beide Alben umfassen jeweils 10 Lieder. Aus offizieller Sicht wurden beide Alben so angekündigt:
„Two overlapping sides of me become one.“
The theme of this album is two-sidedness or duality. 
W FACE -inside- : Focused on emotional ballads and uptempo pop songs (the emotional side).
W FACE -outside- : Explores new territory through a variety of sounds including avante-garde, dance, hip-hop and R&B (the aggressive side).

Wo Fang ich da an? 😀
Es ist auf jeden Fall sehr interessiert, dass das Album so Strikt getrennt wurde (obgleich outside eine Ballade enthält und inside nicht gerade weniger „Pop Songs“). Das ganze lässt jedoch auch den Fokus auf die schwachen Lieder fallen.
Seit geraumer Zeit bin ich kein Kumi-Balladen-Fan-mehr, nichts desto trotz habe ich mir inside zu Gemüte geführt; es sind einige nette Lieder enthalten
Ein seufzer entlockte es mir, als ich die Tracklist sah…
Bring it On….seit Jahren Live bekannt, hat es nun auf ein Album geschafft… nach Jahren…. Kimi Omoi hat es erneut aufs Album geschafft, nachdem es schon bei „Legend Live“ auf die Disk mit drauf kam….für mich zwei Filler Songs was das Album direkt ein Stück weit unattraktiver macht…ich kann so etwas einfach nicht leiden….Da waren es nur noch 8 neue Songs. sukudeshite und Promise You gefallen mir von allem am besten, dem Rest kann ich nicht viel abgewinnen, was sehr schade ist. Wären diese Lieder auf einem „normalen“ Album drauf gekommen, hätten diese sicherlich besser gewirkt.
Alles in Allem ist Inside kein Album, welches für mich persönlich wie ein „Fortschritt“ rüberkommt oder „Entwicklung“ – es kann nicht mit „Best Bounce Lovers“ mithalten und Best Bounce Lovers war lediglich ein Best Of Album mit Balladen!….

Outside kommt genau so schwach daher… Das „Introlied“ W Face fängt recht aggressiv an, ist dann Balladig im Refrain und bringt meiner Meinung nach gut die Themen des Alben rüber. Mein persönliches Lieblingslied – jedoch scheinbar auch das mit umstrittenste – ist insane….wunderbares Lied mit einem schönen einfachen Video. Bangerang ist ebenfalls nett zum anhören, geht nur etwas auf dem Album unter – könnte im übrigen ein „Like it“ 2.0 sein – jetzt nicht vom Text her sondern vom Sound 😉
Am nervigsten kommt Damn real daher…..dieses „you you you“ versaut meiner Meinung nach das Lied…
Wicked Girls ist für mich ein wenig wie „Run for your life 2.0″ – nicht im negativen Sinne, hat was, das Lied.
Ultraviolet….“like a machine gun, tratatatata“ – Das Video dazu ist nicht so toll….scheint jedoch das Lied zu sein, mit welchem W Face Promo bekommt. Es ist ein bisschen eine Hassliebe – man hört es zuende, aber das war es dann auch…
Cupcake….als dieses Lied performt wurde waren meine Gedanken; „I NEED A STUDIO VERSION!!!!!“ – Als Studio Version – Fokus non Stop auf genau diesem Lied gerichtet, finde ich es nicht mehr so toll…es hat etwas nerviges, unausgeglichenes, unfertiges….jedoch habe ich es lieber in dieser Form als Live….es ist nämlich ein „wir Tanzen im refrain, ab und zu Singen wir ein bisschen und ansonsten haben wir noch Playback“-Lied….schade.

die Videos… gelesen habe ich soviel dazu, dass wohl nur Budget für 2 Videos da war, welches man dann für 6 gestreckt hat. Im Grunde finde ich diese Idee „die einfachheit“ sehr gut, Kumi hat oft viel BlingBling auf sich (Klamotten, Make Up :D) und um sich herum, dass unnötigerweise von ihr ablenkt. Da ich jedoch seit Japonesque sogut wie kaum mehr ihre Videos gucken und wenn nur vereinzelnt, kann ich dazu nicht all zu viel sagen außer, da wird sich auch mit W Face nichts dran ändern, in Ausnahme von Insane 😉

Ein recht interessantes Konzept, allerdings finde ich, dass zu wenig geboten wurde für das Geld, welches man im Grunde 2x investiert hat. Im Vergleich: Japonsesque hatte gut 19 Lieder zu EINEM Album Preis! – ich habe ein bisschen die Annahme, dass gerade bei inside etwas auf Quantität gesetzt wurde als auf Qualität und da frage ich mich, woran wurde 2 Jahre hinweg gearbeitet? Wurden die Lieder teils erst kurz vor Album Ankündigung gebastelt? W Face ist insgesamt ein solides Album, welches durchaus auch anhörbare Lieder hat, doch ein bisschen hat das Tüpfelchen auf dem i gefehlt.

Was die Alben allgemein angeht; Die Alben wurden jeweils am 1. Verkaufstag etwa 11.000 mal verkauft. Auf CDjapan waren die Limitierungen bereits größtenteils ausverkauft; Das Album kommt wieder im Pappschuber. Veröffentlicht wurden beide Alben jeweils als CD Only, CD+DVD und CD+Bluray, außerdem gab es noch vielerlei Zusatz-Varianten die teils nur für den Fan Club zur Verfügung standen, falls man zu einem Album das passende Gegenstück direkt mit gekauft hat.. Als Give Away gab es je nach Online Shop auch ein Poster!

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