Ayumi Hamasaki | Guilty / Album, CD Only + Fotobuch, First Press Limtitiert

GUILTY – Ein Ayu Album der mal etwas „düsteren“ Art

Review zu der CD Only + Fotobuch First Press Limitiert Variante

Informationen

GUILTY | 9. Studio Album | 01.01.2008 (Japan) | CD (First Press Edition mit Fotobuch), CD+DVD (First Press Edition mit Fotobuch), Playbutton | Give Away: Poster

Das Album wurde 2008 etwa 568,288 mal Verkauft und erreichte Platz #17 der Jahrescharts.

In der ersten Woche verkaufte das Album 432,113 Exemplare und erreichte „nur“ Platz 2 – Guilty war bis dato das einzige bzw. das erste (!) Studio Album, welches in der Wochenwertung nicht Platz 1 erreichte.

 

CD:
  1. Mirror
  2. (don’t) Leave me alone
  3. talkin‘ 2 myself
  4. decision
  5. GUILTY
  6. fated
  7. Together When…
  8. Marionette -prelude-
  9. Marionette
  10. The Judgement Day
  11. glitter
  12. MY ALL
  13. reBiRTH
  14. untitled ~for her~
DVD:
  1. 距愛(Kyo Ai) ~Distance Love~ (glitter / fated)  (kurzfilm)
  2. talkin‘ 2 myself (Musikvideo)
  3. decision (Musikvideo)
  4. Together When… (Musikvideo)
  5. Marionette (Musikvideo)
  6. (don’t) Leave me alone (Musikvideo)
  7. glitter (Making Of)
  8. fated (Making Of)
  9. talkin‘ 2 myself myself (Making Of)
  10. decision (Making Of)
  11. Together When… (Making Of)
  12. Marionette (Making Of)
  13. (don’t) Leave me alone (Making Of)
Verpackung

Das Album kommt in einer Standard Albums-Amaray. Der Obi wurde ein wenig breiter gemacht, so, dass das Fotobuch mit umschlossen werden kann.

Cover/Booklet/Extras

Spätestens ab hier gerade ich nun ins schwärmen. Die Farbwahl hält sich im ganzen zwischen einem Gelb und einem Schwarz, ein sehr hübscher Kontrast. Das Cover ist hingegen in einem Orange-Erdigen-Wüstenton gehalten

Das Booklet ist quasi eine vereinfachte Form des Fotobuches. Wer also nicht an die First Press Variante mit Fotobuch ran kommt, kann „beruhigt“ zu der CD Only Regular Variante greifen.

Lieder

Der einzige Wermutstropfen den ich mit diesem Album habe, ist die Tatsache, dass Mirrorcle World nur in der abgespackten Mirror Version drauf gepackt wurde…

An Intros gibt es; „Mirror“ (wobei man das eher als Short Version von Mirrorcle World sehen kann), Marionetto -prelude-, the Judgement Day und reBIRTH.

Generell bin ich kein Intro-Lied-Fan, doch hier sind die Intros sehr harmonisch gehalten.

Marionette hat zu Anfang etwas leicht „gruseliges“, erinnert mich dann jedoch aus irgendeinen Grund, an etwas altem, in Richtung „Nussknacker“.

The Judgement Day strahlt eine leichte „Bedrohlichkeit“ aus, hier hört man auch Ayu; „La la la laaa“.

Auch reBIRTH strahlt wieder etwas „leichtes“ aus; dieses Mal in Richtung zeitlos. Die Musik baut sich hier langsam auf, dann kommen hohe Gitarrenklänge hinzu die alles in etwas träumerisches lenken.

 

Marionette – wer liebt dieses Lied ebenfalls? Video + Lied sind meiner Meinung nach eines ihrer besten! Marionetto beginnt recht ruhig mit einem Piano, welches zu Anfang und zwischen durch zu hören ist und der ansonsten recht rockigen-lauten Untermalung. Das Lied ist ähnlich wie bei Mirrocle, mit den unterschied, dass Ayu hier leise+laut singt, in genau dieser stetigen Abfolge. Bei Mirrocle World ist es eher „ausdrucksstarker, betonter“ + laut.

Together When… ich werde mit dieser Ballade einfach nicht warm und auch der Widererkennungswert von diesem Stück hält sich in Grenzen. Dieses Lied ist wahnsinnig beliebt in Japan und auch mit unter ihr bester Download-Song, doch für mich nichts, was ich in der Dauerschleife hören wollen würde.

(don´t) leave me Alone / decision – beides starke Lieder in der Liveperformance. Auch auf dem Album machen beide Rock-Lieder viel her. (d) lma ist eher aggressiver gesunger während decision balladig anfängt und dann ins rockige übergeht.

fated/glitter – die Videos dazu erzählen eine kleine Geschichte. fated ist eine Ballade während glitter in Richtung „Happy“/Kawaii/Sommerlied geht. Ich finde glitter etwas unausgewogen, kann gar nicht sagen woran das liegt….kann vielleicht daran liegen, dass Ayu hier oft hohe Töne anschlägt.

GUILTY – eine Rockballade schlechthin. Bitte mehr davon!

Talkin‘ 2 myself – schöner, sehr schöner Bass. Bass steht Ayu 😉 Sauber gesungen, im Refrain wird sie lauter und singt den Songtext etwas schneller, ansonsten normal laut gesungen.

MY ALL – wer dieses Lied auf Konzerten hört, weiß, nach gefühlten 100 „Verabschiedungen“ ist es soweit, das Konzert findet sein Ende.

Das Lied ist keine richtige Ballade, aber auch kein richtiger Popsong, eine Mischung aus beidem. Das Lied strahlt etwas beruhigendes aus.

untitled ~for her~ Ich denke zu diesem Lied – ein Tribut an ihre verstorbene Freundin – muss man nicht viel sagen. Eine hübsche Ballade.

Fazit

Entweder man mag GUILTY oder nicht – Nachdem man (bzw. ich) bis zu Guilty den Eindruck hatte, dass Ayus Alben auf anhieb „geliebt“ wurden, schneideten sich hier zum ersten Mal die Geister. Meiner Meinung nach ist GUILTY (mitunter) ihr bestes Album . Es bietet Balladen – wobei davon eher weniger, schnelleres, poppiges, viel Rockiges und jede Menge Gefühl.

Sehr empfehlenswert, besonders für Leute, die eher weniger mit Balladen anfangen können, dennoch viel Gefühl haben wollen und Rockiges mögen.

 

Dieses Album entstand zu einer Zeit wo Ayu nicht nur einen Mensch verlor (ihre beste Freundin), sondern auch zu der Zeit, zu der Ayu unwiederbringlich ihr Linkes Gehör verlor.

Dieses Album bietet Gefühl und Persönlichkeit wie „fast“ kein anderes Album von Ayu und das schätze ich so wahnsinnig an dieser Veröffentlichung. Seelenstriptease könnte man es nennen.

Mein Respekt hat diese Frau, dass sie „uns“ an ihr Innerstes so teilhaben lässt und das auf so eine respektvolle Art und Weise…

 

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*