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Anime: Akatsuki no yona Alle 24 Folgen Review

Akatsuki no Yona – Technische Details und meine Meinung zu den Folgen 🙂

 

 

Akatsuki no yona (暁のヨナ) | KSM Anime | 24 Episoden auf 5 Volume (vol.1 wahlweise mit limitierten Schuber), Spieldauer pro Volume: ~95min. | Blue-Ray, DVD| Dub: Deu (DTS-HD Master Audio 5.1), Jap (DTS-HD Master Audio 2.0), Sub: Deu | Episodenlänge: ~22min | FSK12 | Bildformat: 16:9 – 1.77:1 | Produktionsjahr: 2014 | Region: Region B/2 | Preis: je nach Variante (BD oder DVD) und Angebot zwischen 35€ und 45€ | Genre: Action, Fantasy, Liebesroman, Abenteuer

Die Review bezieht sich auf alle 24 Episoden – diese habe ich bei Netflix gesehen, Volume 1 + Schuber als Blue-Ray habe ich zu Hause.

Ich Plaudere hier ein wenig über die Story, was mir so auffiel (Positiv und Negativ) und ob sich der Anime im allgemeinen Lohnt 🙂
Der Abschnitt „Die Serie“ enthält Spoiler!
Ich schreibe hier also auf normaler „Zuschauer“-Basis 🙂 – erwarte kein Fachgesimpel von mir 😉

Beschreibung (Quelle anime-planet.de)
Prinzessin Yona lebt mit ihrem Kindheitsfreund General Son Hak und ihrem Vater, dem König von Kōka in ihrem gemeinsamen Reich.

Anlässlich ihres sechzehnten Geburtstages bekommen sie Besuch von Yonas älterem Cousin Su-won, in den Yona seit ihrer Kindheit verliebt ist.

Eines nachts sieht Yona jedoch, wie ihr Vater getötet wird und daraufhin wird auch sie von den Wachen bedroht.

In letzter Sekunde wird sie von Hak gerettet und die beiden können fliehen. Für Yona, die bisher nie außerhalb ihres Palastes war, beginnt eine Reise voller Gefahren und Abenteuer.

Die Serie ! enthält Spoiler – Eindruck, Entwicklung
Yona, ein verwöhntes, jugendliches Mädchen und man könnte sogar sagen recht Naiv. Sie hat keine Ahnung vom „Leben“ und kann sich so ganz dem Prinzessinensein hingeben und der Vorstellung, ihren Kindheitskumpel Soo-Yon heiraten zu wollen/können. Als dieser jedoch ihren Vater umbringt und sogar Yona beseitigen möchte, bröckelt die Fassade der Prinzessin, sie muss mit ihrem Kindheitskumpel und zugleich Beschützer Hak aus dem Palast fliehen.
Bis dato hat die Serie noch nicht viel bei einem ausgelöst, zwischendurch kommen ein paar Kindheitserinnerungen der einzelnen Protagonisten (Yona, Hak, Soo-Yon) hoch, Erklärungen und jede Menge Spoiler – man reimt sich immer mehr zusammen, dass sie die „Aufgabe/Lösung“ die ihr ein paar Folgen später genannt wird, scheinbar erreicht. Dieser Punkt missfällt mir ein wenig, da quasi die komplette Story vorweg genommen wird, aber nun geht, erst einmal weiter im Text:

Die Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet – sowohl vom Aussehen, als auch vom Charakter. Yona tut der Kontakt zu den anderen sichtlich gut und man sieht ihr eine stetige Entwicklung an, so „lernt“ sie auch, ihr leben und (vor allem) das Leben von Hak zu beschützen bzw. auch für ihre neu gewonnenen Freunde da zu sein.
Yona lernt es mit einem Bogen umzugehen, über sich hinaus zu wachsen und kommt dabei auch scheinbar Hak näher – doch vielleicht liegt diese suggerierung an Hak? – Dieser gesteht sich nämlich immer mehr ein, Yona nicht nur zu Beschützen, weil er dies von seinem ehemaligen König (Yonas Vater) hat aufgetragen bekommen…

Die Suche nach den Drachen wird in einem angenehmen Tempo erzählt, jeder kommt „unterschiedlich“ an die Reihe – es entsteht so nicht der Eindruck, dass die einzelnen Neben-Haupt-Protagonisten mit aller Macht eine eigene Side-Story über viele Episoden hinweg bekommen müssen oder das jeder Charakter immer eine feste Episodenzahl zugeteilt bekommt, die Storyentwicklung erscheint so natürlich. Der 3. Drache bekommt dann jedoch eine längere Widmung, was mit der allgemeinen Storygestaltung zu tun hat. Dieser Part ist im allgemeinen dafür wichtig, dass Hak und Yona sich vieles in klaren werden – wobei ich da auch ganz klar sagen muss, dass ich manche Stellen gar nicht so gut verstanden habe oder besser gesagt, nicht nachvollziehen konnte; Sie hilft den Piraten weil sie den Menschen unbedingt helfen möchte, doch die Gespräche und „Bedingungen“ die daran geknöpft werden sind für mich nur bedingt verständlich;
Yona begibt sich so also um in den Augen der Kapitänin als „würdig“/“brauchbar“ zu gelten, in Lebensgefahr – nicht mal wirklich beschützt vom 3. Drachen..und Hak? Er wartet geduldig, da Yona das schließlich alleine machen wollte.
So auch die Inszenierung der Rettung der Mädchen, die verkauft werden sollen…Hak ist „einfach“ einverstanden…in diesem Zusammenhang kommen auch die anderen Drachen/Gefährten zu kurz. Der Fokus ist nicht eindeutig und ein wenig schwankt in diesem Part die Glaubwürdigkeit der einzelnen Charaktere. Der Fokus Switscht hin und her und keiner bekommt so wirklich die Aufmerksamkeit, die eigentlich für eine Charakterentwicklung wichtig wäre…

Yona schafft es schließlich den Boss zur Strecke zu bringen… – was wiederum eine wichtige Szene und Erkenntnis für Yona darstellt.
Interessant wird es nun wieder, die Geschichte bekommt eine äußerst Interessante Wendung als Soo-Yon Yona über den Weg läuft. Ich dachte die ganze Zeit; „Ok, Hak wird es bestimmt, da wächst doch Liebe! :):):)“ (Im Bezug auf; wen nimmt sie sich wohl????)
Aber nein!!!1!!!!11 – Yona ist in ihren Gefühlen gefangen, Gefühle, von denen man eigentlich dachte, dass diese eh „Kindheitsflausen“ sind oder mit der Ermordung von ihrem Vater enden und doch sind ihre Gedanken ebenso bei Hak wie bei Soo Yon……Hak hingegen gibt sich seiner „Sehnsucht“ und seiner „unerwiderten“ Gefühlen hin.
Eine Interessante Konstellation entsteht so. Da kommen menschliche Emotionen zutage, die so nicht unbedingt überall angesprochen werden.

Der 4. Drache stößt direkt in Anschluss zur Gruppe… in einer unglaubwürdigen Szenarie – doch einigermaßen noch zu verkraften, weil; warum auch nicht?….jedoch endet die Serie, eher überhaupt klar wird, was der 4. Drache überhaupt kann. – Wobei das wiederum in den ersten 2 Folgen erklärt wird bzw. als die Gruppe zum Priester stößt, da werden nämlich alle Fähigkeiten erläutert.

Yona möchte eher sie in den Palast zurückkehrt – um was auch immer zu machen – erst einmal ihrem Land helfen.
Ein Interessanter Aspekt aber irgendwo auch wiederum so ein Ding bei dem ich mir denke; „Kehr doch erst einmal zurück, nimm dir deinen Thron wieder und Hilf anschließend deinem Land auf die Beine…“ – Schließlich hat Soo-Yon nun die Zeit um entweder das Land nieder zu Wirtschaften ODER in einer Kriegsrichtung zu steuern…
Kann natürlich auch sein, dass Yona einfach nicht (mehr) mit Soo-Yon im Moment konfrontiert werden möchte – ein 2. Treffen könnte eventuell einen das Leben kosten.

Im großen und ganzen endet die Serie ohne Ende – ich war auch etwas schockiert als ich herausfand, dass es das nun war – ich hoffe auf eine zweite Staffel, eine, die Fragen klärt, zumal der 4. Drache sich gerade äußerst unbrauchbar für die Gruppe zeigt..

Ich habe mir den Manga nun auch zugelegt, kann natürlich sein, dass dieser ein wenig besser zum Schluss hin inszeniert wird. Im Band 1 ist Manga und Anime (die ersten 2 Folgen) identisch.

Fazit;
Trotz der ein oder anderen Schwäche wie z.B. kleine Längen in manchen Episoden ist es unmöglich, die Charaktere nicht ins Herz zu schließen – es gibt sogar ein kleines Maskottchen! Ao ist soooooooo süß! Die Story ist nachvollziehbar aufgebaut mit viel Witz, Action, leichter Romantik und guten Charakteren mit deren Entwicklung.

Der Zeichenstil ist erwachsen gehalten, unterschiedlicher Design und passende musikalische Untermalung.

Ich liebe diesen Anime und würde jedem empfehlen, einfach der Serie eine kleine Chance zu geben 🙂 – 3-4 Folgen sollten jedoch mindestens geschaut werden, um einen Eindruck zu bekommen.

Schuber und einzelne Amaray Verpackungen

Da ich bis jetzt den Schuber noch nicht ausgepackt habe, muss ich diesen Teil hier nachholen (habe die anderen Volume noch nicht und lasse den Schuber daher noch zu).

Synchronisation
Bei den meisten Charakteren gut gewählt, wobei ich allgemein mit der deutschen Synchro keine Schwierigkeiten habe, da bin ich wahrscheinlich die falsche Ansprechspartnerin für, wenn man hier eine „Professionelle“ Beurteilung möchte..
Die Synchronität im allgemeinen ist gut getroffen, Intonation ist soweit gut, Gefühle werden stimmlich meiner Meinung nach gut rüber gebracht.

 

 

Ich hoffe, du hast nun Lust auf diesen Anime bekommen 🙂 Solltest du Netflix haben, ist es auf jeden Fall einen Blick wert 😉

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